Journalismus sollte für alle sein
vor 28 Wochen · zusammengestellt von
Nikolai Prodöhl
Journalist:in
Ich bin Nikolai, 34 Jahre alt und wohne in Hamburg. Ich habe eine Lernbeeinträchtigung und arbeite in einer „Werkstatt für Menschen mit Behinderung“. Seit 2022 arbeite ich nebenbei beim inklusiven Medium andererseits in Wien. Außerdem habe ich eine eigene Kolumne beim Tagesspiegel in Berlin.
Ich bin gerne Journalist, weil es mir Freude macht, Experten und betroffene Personen zu interviewen. Ich verfasse auch gerne Artikel über die Rechte von Menschen mit Beeinträchtigungen und über Inklusion. Menschen mit Beeinträchtigungen haben eine andere Perspektive im Bereich Inklusion, Teilhabe und Barrierefreiheit als Menschen ohne Beeinträchtigung. Daher ist es wichtig, dass auch Menschen mit Beeinträchtigungen in den Redaktionen arbeiten können.
Ich würde gerne nur als Journalist arbeiten und nicht mehr in der Werkstatt. Der Arbeitsmarkt ist aber noch nicht inklusiv. Im Journalismus gibt es hohe Zugangsvoraussetzungen. Menschen wie ich mit einer Lernbeeinträchtigung haben meist keinen Zugang zu höheren Bildungsabschlüssen.
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"Meine Behinderung hat nur in einem kleinen, aber dann doch entscheidenden Detail eine Rolle gespielt: Wegen meiner Muskelerkrankung habe ich manchmal eine etwas undeutliche Aussprache. Daher habe ich meine Fernsehbeiträge nicht selbst eingesprochen, das hat ein Kollege für mich übernommen."
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